Embudu
Bilder
Diesmal hat es uns auf eine kleine Insel im Süd-Male Atoll verschlagen. Die Insel ist 280 X 185 m und befindet sich am Wadukanal mit ausgezeichneten Schnorchel und Tauchgebieten am Hausriff (lt. allgemeinen Aussagen).
Nun, wir waren schon sehr gespannt, ob wir uns für die richtige Insel entschieden haben.
Reisen
Bei Embudu handelt es sich um eine *** Sterne Insel die in ca. 40 Minuten von Male mit dem Boot zu erreichen ist. Bei Ankunft auf der Insel haben wir Erstmal die Schuhe eingepackt, da es sich hier um eine Barfuß-Insel handelt. Der Empfang war nett und man hat uns sofort unseren Bungalow zugewiesen.
(Reservierung wurde tatsächlich berücksichtigt)
Wir hatten den Bungalow Nr. 76 mit direktem Einstieg zum Hausriff. Die Bungi's sind einfach und zweckmäßig eingerichtet. Da die Insel mit einer der ersten Urlaubsinseln auf den Malediven ist, wäre eine Renovierung wirklich nötig.
Die Bungi's wurden täglich 2 mal gereinigt, wer jedoch wert auf Luxus legt, ist hier am falschen Ort.
Am ersten Abend wurde von der Reiseleiterin, zur besseren Orientierung, zu einem Rundgang auf der Insel eingeladen.
Anschließend fand eine kleine Einweisung der Tauchschule statt (sehr lobenswert). Hier wurde jedem erklärt, wo welche Strömung ist und wie man sich im Riff verhalten sollte.
Die Insel macht einen gepflegten Eindruck und ist sehr grün. Überall sind Schaukeln angebracht, die zum Verweilen einladen. Durch den Bewuchs sind auch keine Sonnenschirme nötig, da es nur 2 größere Strandabschnitte zum Sonnenbaden gibt.
Einmal bei der Sunset-Terrasse und die große Landzunge bei Bungi 31.
Wer gerne in der Sonne liegt, sollte sich jedoch eine Luftmatratze mitnehmen, denn die Liegen sehen nicht nur unbequem aus, sie sind es auch.
Zum Sunset traf man sich auf der Terrasse und versuchte die schönsten Sonnenuntergänge für die Nachwelt festzuhalten.
Das ist wohl auf jeder Insel der Renner .
Nach all den Informationen darf das Essen natürlich nicht fehlen.
Das Frühstück gestaltete sich recht übersichtlich. Man fand in der Regel immer etwas. Eine Sorte Wurst und Käse, Honig, Marmelade, Obstsalat, Müsli, Eier in jeder Form, Tomaten und die üblichen Gerichte eines Amerikanischen Frühstücks.
Das Mittag- und Abendessen war in Buffetform. Es war sehr abwechslungsreich und schmackhaft (haben wir zuhause auf der Waage festgestellt). Es gab außer Fleisch und Fisch immer warmes Gemüse und zusätzlich diverse Salate mit tollen Soßen.
Das Abendessen wurde durch immer wechselnde Themen gestaltet
( Italienischer Abend, Asien-Night usw.)
Was hier ebenfalls erwähnt werden muss, war dieses traumhafte Nachspeisen Buffet. Es ist uns ein Rätsel wie man bei über 30 Grad solche tollen Desserts, Torten und Cremes herstellen kann. Hier konnte keiner vorbeigehen.
So und nun das Beste zum Schluss !
Das Hausriff
Diese Insel befindet sich wie Eingangs erwähnt am Wadukanal. Das heißt das es dort viele größere Fische zu sehen gibt, und das nicht nur für Taucher, nein als Schnorchler bekommt man genau soviel zu sehen, nur aus einer anderen Perspektive.
Man kann um die ganze Insel herum schnorcheln, es ist jedoch auf die Strömung zu achten. Wer die Tipps der Tauchschule befolgt, hat hier keine Probleme, denn man kann sich zu einem der 4 Ausgänge treiben lassen.
Das ganze Riff kann man aufgrund seiner Strömung in verschiedene Zonen aufgeteilt. So hat man einen schnellen Überblick, wo man welche Fischarten finden kann. Wir haben u.a. Haie, Muränen, Doktorfische, Lippfische, Anemonen fische, Stachelrochen, Adlerrochen, Tintenfische, Feuerfische, Kalamaris, Napoleon fische, Makrelen, Thunfische, Nacktschnecken, Riesenmördermuscheln, Schildkröten, Seesterne, Delphine, Langusten, Kugelfische, Kofferfische,
Barsche, Eidechsenfische, Drachenkopffische, Meerbarben, Drücker-, Papageien,-und Kaiserfische ect. gesehen.
Natürlich sollte man nicht nur die Fische an dieser Stelle erwähnen. Die Korallen, die man dort wieder sehen kann sind einfach toll.
Am Hausriff war ein Korallengarten der wunderschön anzuschauen war. Hier gab es hauptsächlich kleinere Fische, denn dort war ihre Kinderstube. Man konnte sich stundenlang aufhalten und sah immer etwas Neues.
Stand 2007