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Good Morning Vietnam |
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Reisen | |
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Vietnam ist ein lang gestreckter Küstenstaat in Südostasien. Er grenzt an China, Laos, Kambodscha und das Südchinesische Meer.
Vietnam errang im 10.Jahrhundert die Unabhängigkeit von China, wurde von wechselnden Dynastien regiert und kam um 1880 unter französische Vorherrschaft. 1941 von Japan erobert, wurde es 1945 in das kommunistische Nordvietnam (Hauptstadt Hanoi) und das vom Westen unterstützte Südvietnam (Hauptstadt Saigon) geteilt. Nach dem Vietnamkrieg kam es 1975 zur Wiedervereinigung und Saigon wurde nach dem verstorbenen Staatschef Nordvietnams in Ho-Chi-Minh-Stadt umbenannt. | |
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Die Regionen: -der Norden, die Umgebung von Hanoi: Von Sapa über das Delta des Roten Flusses bis zur Halong-Bucht. -die Zentrale Küstenregion, die Umgebung der alten Kaiserstadt Hue über die uralte Kleinstadt Hoi An bis nach Nha Trang. -das Zentrale Hochland, weniger touristisch als der Küstenstreifen, Lebensraum von einigen Bergvölkern. -der Süden, die Umgebung von Ho-Chi-Minh-Stadt ist die Hauptwirtschaftsregion. -das Mekong-Delta ist die Reiskammer Vietnams und kann über unzählige Flussarme und Kanäle auf dem Boot erkundet werden.Quelle: Wikipedia
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Am 14. April war es wieder soweit und als Asienfans gehörte Vietnam schon lange zu einem unsere Favoriten. Die Reiseroute führte uns von Hanoi nach Halong, Hue, Da Nang, Hoi An, Ho-Chi-Minh-Stadt, Mekong-Delta und zum Abschluss nach Phan-Thiet zum Baden und Relaxen. |
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Wir flogen von Frankfurt über Taipeh weiter nach Hanoi. Angekommen wurden schnell alle Formalitäten erledigt, anschließend ging es ins Hotel Galaxy*** in der Nähe des alten Stadtviertels von Hanoi. Die Deluxe-Zimmer waren zweckmäßig eingerichtet. Der Service war gut, das Hotel sauber und die Angestellten sehr hilfsbereit. Beim Frühstück fehlte es an nichts, an Wurst und Käse war nur je eine Sorte vorhanden. | |
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Wir konnten es natürlich nicht erwarten die Stadt sofort nach unserer Ankunft zu erkunden. Bestimmte Vorstellungen hatten wir ja, aber sie wurden bei weitem übertroffen. Schon als wir das Hotel verließen, kamen wir an unsere Grenzen. Wie überquert man eine Straße in Hanoi? Ampeln werden ignoriert oder sind nicht in Betrieb. Wir hatten den Eindruck das hier jeder so fährt wie er möchte. Das wichtigste Instrument im Straßenverkehr ist die Hupe. | |
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Nun ja, nach einiger Zeit des Staunen und Wartens hatte eine Vietnamesin erbarmen und geleitete uns über die Straße. Unsere erste Anlaufstelle war der alte Stadtkern und wir erkannten sofort das es zu Fuß nach so einem langen Flug nicht so einfach werden würde. So kamen uns die Fahrrad Rikschas wie gerufen und wir ließen uns eine Stunde durch die Gassen von Hanoi fahren. Es war ein tolles Erlebnis, auch wenn man wegen des hohen Verkehrsaufkommen öfters die Luft anhalten musste. Was es hier zu kaufen gibt ist unglaublich, vor allen Dingen wie sie es transportieren. Nach diesen ersten Eindrücken zog es uns erst mal zurück ins Hotel, wo wir ein paar Stunden Schlaf nachholten. | |
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Gut ausgeruht machten wir uns Abends auf um unseren Hunger zu stillen. Im Hotel war uns das zu einfach denn wir lieben ja das Abenteuer und den Kontakt mit den Einheimischen. Gegenüber unserem Hotel fanden wir schnell etwas interessantes. Das Haus ähnelte einem Parkhaus, in der untersten Etage wurden die Mopeds geparkt und in der 2ten und 3ten Etage gegessen. | |
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Wir waren die einzigsten Touristen und da die Speisekarte auf Vietnamesisch gehalten war und das Personal kein Englisch sprach, mussten wir uns mit Händen und Füßen verständigen.Nach einigem hin und her hatten wir unser Menü zusammengestellt. Da saßen wir nun an einem Tisch mit einem Loch in der Mitte und man sah uns wohl an, das wir nicht recht wussten was zu tun ist. Bevor das Essen gebracht wurde kam in das Loch ein Behälter mit glühender Holzkohle und darüber ein Rost. Eine Angestellte hatte anschließend sehr viel Freude uns zu zeigen wie das Fleisch gegrillt und anschließend mit diversen Kräuter in ein Reisblatt gewickelt wurde. Dazu gab es verschiedene Dips die sehr gut schmeckten. An diesem Abend hatten nicht nur wir viel Spaß. | |
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Am nächsten Tag besuchten wir auf einer halbtägigen Sightseeingtour als erstes das Völkermuseum. Es zeigt die unterschiedlichen Völker Vietnams mit Kunsterzeugnissen von 54 verschiedenen Völkergruppen die das Land bewohnen. | |
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Einen Besuch des Hoan Kiem See und des alte Viertel von Hanoi durfte nicht fehlen. Dieses faszinierende Gebiet mit seinen schmalen Gassen wird auch " 36 Straßen" genannt, wovon die meisten nach dem Handwerk oder der Waren benannt sind, die hier ursprünglich verkauft werden. Weiter ging es zum | |
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Literaturtempel, Ho-Chi-Ming-Mausoleum und zur Ein-Säulen-Pagode. An diesem Tag haben wir sehr viel interessantes über die Vergangenheit und die Geschichte des Landes erfahren. Nach der Tour erkundeten wir wieder auf eigene Faust die Stadt, wobei uns das Gebiet um den Hoa Kiem See am meisten begeisterte. Er ist Hanois berühmtester See und trennt Alt-Hanoi vom einstigen französischen Kolonialviertel. Der Name des Sees ( See des zurückgegebenen Schwertes) geht auf eine variantenreiche Legende zurück (siehe Wikipedia). Die Hauptrolle spielt eine Schildkröte, und 1968 wurde tatsächlich eine 2,10 m lange und 250 kg schwere Schildkröte aus dem See geborgen, welche etwa 400 Jahre alt gewesen sein soll. Sie ist präpariert in einem Glaskasten im Jadeberg-Tempel ausgestellt.
Unweit des Hoa Kiem Sees liegt auch das Wasserpuppentheater (eine Besuch ist empfehlenswert). Am Zentralplatz befindet sich ein hohes Eckgebäude mit einem Cafe im 5 Stock mit herrlichem Ausblick auf den See. Von dort oben konnte man dem chaotischem Verkehr stundenlang zuschauen.
Diesen beeindruckenden Tag haben wir in einem schönen Chinesischem Restaurant neben unserem Hotel ausklingen lassen und freuten uns schon sehr auf den nächsten Tag, denn es stand eines der ersten Highlights Vietnams auf dem Plan. | |
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Nach unserem Check-Out (Koffer blieben im Depot des Hotels) fuhren wir am Morgen Richtung Osten zur Halong Bucht. Unterwegs besichtigten wir die Thay Phuong Pagode. Der Weg hinauf führte über Hunderte von Stufen und vorbei an vielen Ständen für die Opfergaben der Pagode. Diese besteht aus drei parallel liegenden einstöckigen Bauten auf einem Hügel, der einem Büffel ähnelt. Bekannt ist sie wegen ihrer 76 Holzfiguren die aus dem Holz des Jackfruitbaumes geschnitzten und hauptsächlich aus dem 18.Jh. stammen. Der Tag war perfekt geplant, denn zu dieser Zeit wurde dort eine Zeremonie vollzogen und es war beeindruckend als Zuschauer daran teilnehmen zu dürfen. Einen weiteren Stopp machten wir dann an der Thay Pagode, auch Pagode des Meisters oder des Himmlischen Glücks genannt, sie ist dem Thich Ca Buddha geweiht. Vor der Pagode ist eine kleine Bühne auf Stelzen in der Mitte eines Teiches aufgebaut, auf der Wasserpuppentheater gespielt wird.
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Im Anschluss ging es weiter Richtung Halong, durch zahlreiche Orte und vorbei an endlosen Reisfeldern. In Halong angekommen wurden wir zu unserem Hotel Grand Halong **** gebracht. Es handelt sich um ein sehr schönes Hotel mit herrlichem Blick auf die Halong Bucht. Empfehlenswert ist auch die Bar im 12ten Stock welche einen direkten Zugang auf die Dachterrasse hat. Der Service, das Personal und auch die Verpflegung war tadellos. |
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Für den nächsten Tag war ein 4-stündiger Bootsausflug auf einem traditionellen Holzboot durch die Halong Bucht geplant. Die Bucht gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und hat ihre ganz eigene Geschichte, wonach der Ha Long (herabsteigender Drache) von den Göttern geschickt wurde, um die Vietnamesen gegen Feinde aus dem Norden zu verteidigen. Sie verfingen sich im Gewirr der Inseln als der Drache sie mit mächtigen Schwanzschlägen zurücktrieb. So entstanden die tiefen Kerben, die schroffen Felsen, und die zahlreichen Grotten, so erzählen sich die Einheimischen. Leider hatten wir kein Glück mit dem Wetter und starteten unsere Tour bei schlechten Sichtverhältnissen. Wir hatten ein wunderschönes Holzschiff und konnten es kaum glauben das wir nur zu 4 an Bord waren. Auch wenn die Sicht durch Nebel eingeschränkt war, so hatte es auch etwas mystisches die herausragenden Felsen bei diesen Lichtverhältnissen zu sehen. Vorbei an den schwimmenden Dörfern wo hauptsächlich Fisch für die Touristenboote gezüchtet wurde, ging es weiter zur Besichtigung einer Höhle. Diese war riesig und mit tollen Lichteffekten ausgestattet. Man kam sich vor wie in einer riesigen Kathedrale. Nach ca.45 Minuten war der Landgang beendet und es ging wieder an Bord, wo man uns auf der Rückfahrt noch mit einem phantastischem Mittagessen verwöhnte. Wieder festen Boden unter den Füßen machten wir uns wieder auf die Rückfahrt nach Hanoi, wo wir am Abend noch einen Nachtmarkt mit seinem Bunten treiben besuchten. Auch wenn das Wetter in der Halong Bucht etwas enttäuschend war, so wollen wir diese Eindrücke nicht missen und können jedem die Tour nur weiterempfehlen. |
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Gespannt auf die nächste Etappe flogen wir am 5.Tag unserer Reise von Hanoi in die alte Kaiserstadt Hue. Hier änderte sich auch schlagartig die Temperatur und wir konnten die langen Hosen endlich in
den Koffer legen. Unser Hotel, das Festival Hue*** war sehr zentral gelegen und auch hier war das Personal sehr freundlich, die Zimmer geräumig und ansprechend eingerichtet. Noch am Vormittag begann unser Besichtigungsprogramm der alten Kaiserstadt die mehr als 140 Jahre die Hauptstadt Vietnams war. |
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Unsere erst Station war der alte Kaiserpalast, dieser gehört mit zum UNESCO-Weltkulturerbe und besteht aus Palastkomplexe, Tempel und Grabanlagen. Die im Krieg teilweise zerstörten Gebäude werden zur Zeit wiederhergestellt und Restauriert. Anschließend führte uns die Tour zum Wahrzeichen von Hue, zur Thien-Mu-Pagode, der Brutstätte der Anti-Regierungs-Proteste während der frühen 60-iger Jahre. Ein hier lebender buddhistischer Mönch verbrannte sich am 10.Juni 1963 auf einem Platz im Zentrum von Saigon vor laufenden Kameras aus Protest selbst. Einige Zeugen dieser Zeit sind heute noch in der Pagode zu besichtigen. Zum Abschluss dieser Tour konnten wir bei einer Bootsfahrt über den Duftfluss ein wenig entspannen. Seinen Namen bekam dieser durch das treiben der Blüten des Duftenden Frangipani Baums. Am späten Nachmittag hatten wir die Möglichkeit Hue auf eigene Faust zu erkunden. | |
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Am 2. und letzten Tag in Hue stand die Besichtigung eines der schönsten Kaisergräber von Hue, die Grabanlagen von Kaiser Tu Duc auf dem Programm. Der Kaiser ließ sein Grabmal noch zu Lebzeiten errichten und benutzte es unter anderem zur Meditation und für Theateraufführungen. Die verschiedenen Gebäude befinden sich inmitten von bewaldeten Hügeln und Seen und werden zur Zeit ebenfalls aufwendig renoviert. Nach soviel Kultur ging es nach einem kleinen Mittagessen ganz entspannt Richtung Danang über den berühmten Wolkenpass ( Hai-Van), der die natürliche Grenze und Wetterscheide zwischen Nord- und Süd-Vietnam bildet. Er ist ca. 20 km lang, erreicht 496 Meter Höhe und führt über die Ausläufer der Truong-Son-Berge, der bis zum Meer reicht. Auf Grund der hohen strategischen Bedeutung war dieser Ort im Vietnamkrieg heiß umkämpft. Alte Bunkeranlagen stehen heute noch Zeugnis für diese Zeit. Man erzählte uns in diesem Zusammenhang, dass auch heute noch nicht alle Gebiete wegen Blindgängern passierbar seien. |
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Auf der Weiterfahrt nach Hoi An besuchten wir eine Kalkstein-und Marmorfabrik, wo man wunderschöne Figuren bewundern und u.a. Bilder, Schmuck, Kleidung und Porzellan kaufen konnte. In Hoi An waren wir etwas außerhalb im Lotus Hotel*** untergebracht. Auch dieses Hotel hatte ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Nach einer kleinen Abkühlung im Pool verabredeten wir uns zum Abendessen im Restaurant neben unserem Hotel mit unserem Reiseleiter, der dort ein Abendessen für uns bestellt hatte. Es war ein Spitzenessen und wir werden diesen Abend in bleibender Erinnerung behalten. | |
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Am nächsten Morgen machten wir uns auf, das malerische Städtchen Hoi An zu erkunden. Es gab viel zu sehen, die Altstadt mit ihren vielen und verträumten kleinen Geschäften, den Wochenmarkt, Kaufmannshäuser, Versammlungshäuser, Tempel und Pagoden sowie die berühmte alte Japanische Brücke. Bei einer Bootsfahrt über den Thu Bon Fluss hatten wir Gelegenheit die Fischer bei ihrer Arbeit zu beobachten. Gerne demonstrierten sie uns ihre Fangmethoden und Erfolge. Hoi An ist ein wunderschönes Städtchen in dem wir gerne noch länger geblieben wären aber am nächsten Tag sollte die letzte Etappe unserer Rundreise beginnen. | |
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Hier gehts zu Teil 2 | |
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